SCA: Nachhaltige Waldbewirtschaftung
Fallstudie
Ökologie

Aus ökologischen Gründen wird in den von dem global führenden Hygiene- und Forstprodukte Unternehmen SCA (Svenska Cellulosa Aktiebolaget) bewirtschafteten Wäldern mehr als jeder zehnte Baum stehen gelassen, und durch diese und andere Maßnahmen wächst der Waldbestand in den SCA Wäldern jährlich um etwa ein Prozent.


Für sein Produktportfolio von 60 Marken weltweit - beispielsweise Zewa, Tempo, TENA und Tork - verarbeitet SCA jährlich rund 2 Millionen Tonnen Zellstoff und 2,6 Millionen Tonnen Altpapier. Der nachhaltige Umgang mit dem Rohstoff Holz ist für SCA daher von großer ökonomischer und ökologischer Bedeutung.

SCA ist der größte private Waldbesitzer Europas. Für die nachhaltige Kultivierung seiner insgesamt 2,6 Millionen Hektar Waldfläche erhielt SCA im Jahr 1999 das FSC (Forest Stewardship Council) Zertifikat. 2012 haben die SCA Wälder 2,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid absorbiert - eine Million Tonnen mehr, als alle SCA Produktionsstätten weltweit ausgestoßen haben.

Für die Holz- und Zellstofffasern, die nicht aus SCA Wäldern stammen, gelten strenge Richtlinien. Die Zulieferer müssen sich verpflichten, klar definierte Anforderungen einzuhalten, Prozesse klar zu dokumentieren und sich unabhängigen Prüfungen zu stellen. Damit kann SCA den Ursprung des verwendeten Holzes und Zellstoffes zurückverfolgen. Somit wird Transparenz über die gesamte Lieferkette sichergestellt und der Bezug von Rohstoffen aus kontroversen Quellen vermieden.