McDonalds: Weniger Müll durch Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen und Recycling
Fallstudie
Ökologie

Bei McDonald’s Deutschland gehen täglich jede Menge Burger über die Theke. Das Unternehmen setzt schon seit Jahren konsequent auf nachwachsende Rohstoffe im Mix mit recycelten Materialien.

Verpackungen sollen möglichst ansprechend gestaltet sein. Zugleich dienen sie als Informationsträger und müssen für die Mitarbeitenden leicht zu handhaben sein. Und nicht zuletzt müssen sie einen qualitativen Produktschutz bis zum Verzehr durch den Gast bieten und sowohl den gesetzlichen als auch den hohen McDonald’s-internen Vorschriften der Lebensmittelhygiene entsprechen.

Bereits Anfang der neunziger Jahre hat McDonald’s Deutschland begonnen, das Gewicht und den Anteil von Kunststoffen bei den Verpackungen konsequent zu reduzieren.

Die grundlegenden Zielsetzungen sind dabei:

  • den Materialeinsatz für Verpackungen insgesamt so niedrig wie möglich zu halten,
  • den Anteil an nachwachsenden Rohstoffen in den Verpackungsmaterialien kontinuierlich zu erhöhen sowie
  • Sekundärrohstoffe wie zum Beispiel recyceltes Papier oder rPET (recyceltes Polyethylenterephthalat) in größtmöglichem Umfang einzusetzen

McDonald’s sucht gemeinsam mit seinen Lieferanten und Partnern fortlaufend nach Möglichkeiten, die Recyclingfähigkeit von Verpackungen weiter zu verbessern. So sind in den Serviceverpackungen ca. 90 Prozent nachwachsende Rohstoffe enthalten. 100 Prozent des eingesetzten Frischfaserpapiers ist aus FSC oder PEFC zertifizierter Forstwirtschaft. Außerdem werden die genutzten Papierbecher aus den Restaurants in einem separaten Recyclingkreislauf zu Hygienepapier verarbeitet. Auch konnte zum Beispiel der Nachhaltigkeitsbericht 2019 auf recyceltem Becherpapier aus McDonald’s Restaurants gedruckt werden.

Im „Better M Store“ wurden 2019 in einem Live-Experiment zehn Tage lang unterschiedlichste Verpackungsalternativen zu Plastik getestet.

Seitdem hält McDonald’s an seiner Verpackungs-Roadmap zur Reduktion von Plastik und Verpackungsmaterialien fest. Mit der Einführung von Papierstrohhalmen, Holzlöffeln und Luftballonhaltern aus FSC-zertifiziertem Papier ging das Unternehmen schon vor Umsetzungsfrist des EU-Verbots von bestimmten Einwegplastikartikeln einen wichtigen Schritt zur Optimierung von Verpackungsmaterial. Die umfangreiche Umstellung auf nahezu plastikfreie Dessertverpackungen wurde bereits abgeschlossen und auch die Spielzeuge im Happy Meal werden ab sofort zunehmend in Papier statt in Plastik verpackt. Allein mit der Umstellung im Dessertbereich kann das Unternehmen rund 1.000 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen.

Auch andere Aktivitäten tragen zur Verringerung der Verpackungsabfälle bei: So serviert McDonald’s im McCafé Speisen und Getränke, die im Restaurant verzehrt werden, auf Porzellangeschirr. In fast allen Restaurants werden außerdem sämtliche Heißgetränke für den Verzehr vor Ort in Glas oder Porzellan serviert. Seit Ende 2016 können McCafé-Gäste zudem ihre Heißgetränke in selbst mitgebrachten Bechern genießen.

Durch die Corona-Pandemie haben wir ein erhöhtes Aufkommen bei To-Go Verpackungen verzeichnet. Daher haben wir 2020 unsere Gäste vermehrt über unsere Social Media Kanäle und auch über Hinweise an unseren Parkplätzen und in den Drives zum richtigen Entsorgen der Verpackungen aufgerufen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:
Nachhaltigkeit bei McDonalds https://www.mcdonalds.de/nachhaltigkeit