Mars Petcare – Förderung der Mensch-Tier-Beziehung
Fallstudie
Soziales
Die Mars Petcare Initiative fördert mit speziellen Projekten die Gemeinschaft von Mensch und Tier.

Mars Petcare ist Marktführer im Bereich Tierfertignahrung. Als Ausdruck seiner gesellschaftlichen Verantwortung setzt sich das Unternehmen bereits seit Jahrzehnten für Forschung und gemeinnützige Vereine im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung ein. Die Leistungen, die Tiere für die Gesellschaft erbringen, sind beachtlich. Deshalb hat Mars 2013 die Initiative Zukunft Heimtier gegründet.

Folgende Projekte stehen dabei im Fokus:

Mehr Einsätze von Schul- und Lesehunden

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich Schüler im Beisein eines Hundes besser konzentrieren können und rücksichtsvoller verhalten. Bei Leseübungen hat sich gezeigt, dass Schülern mit Lernschwäche das Vorlesen deutlich leichter fällt, wenn ein freundlicher Hund zuhört. Die Initiative Zukunft Heimtier unterstützt deshalb das Konzept von Schul- und Lesehunden mit verschiedenen Aktivitäten, um Pädagogen und Ehrenamtliche zu informieren sowie Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und bundesweiten Vernetzung.

Mehr Qualifizierung bei der Ausbildung von Hunden

Die Initiative Zukunft Heimtier setzt sich für eine höhere Qualität in der Hundeerziehung ein. Hintergrund ist das rasante Wachstum der Zahl von Hundeschulen in Deutschland, die zuweilen zu Lasten der Qualität geht. Ein erster Schritt zu einem einheitlichen und professionellen Berufsbild ist die IHK-geprüfte Ausbildung "Hundefachwirt (IHK)", die mit Unterstützung der Initiative im Bildungszentrum Wolff in Schwarme (Niedersachsen) angeboten wird.

Erweiterte Zugangsrechte für Assistenzhunde

Wer blind ist, im Rollstuhl sitzt oder an epileptischen Anfällen leidet, ist auf Hilfsmittel angewiesen. Immer öfter nehmen Assistenzhunde diese wichtige Rolle ein. Damit die Hunde ihre Besitzer überallhin begleiten und ihnen Hilfestellung geben können, brauchen sie verbesserte Zugangsrechte – auch zu Geschäften, Theatern und öffentlichen Gebäuden. Die Initiative Zukunft Heimtier setzt sich gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Verein Hunde für Handicaps, dafür ein, dass Assistenzhunde ihre Halter immer begleiten dürfen.

Anerkennung von tiergestützten Therapien durch Krankenkassen

Mit der Unterstützung von Hunden, Kaninchen oder anderen Heimtieren können  Therapeuten oft mehr und schnellere Erfolge verbuchen als allein. Dennoch werden tiergestützte Therapien nur in sehr seltenen Fällen von öffentlichen Kostenträgern übernommen. Die Initiative Zukunft Heimtier will die Weichen dafür stellen, dass das in Zukunft anders wird und auch die präventiven Effekte von Tieren berücksichtigt werden.

Etablierung der Mensch-Tier-Forschung in der Hochschullandschaft

Dass der Umgang mit Tieren gut tut, ist unbestritten. Warum das so ist, ist aber in weiten Teilen noch unerforscht. Die Initiative Zukunft Heimtier will einen Beitrag dazu leisten, dass die Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung an deutschen Universitäten ein größeres Gewicht bekommt. Ein erster Schritt war die Etablierung einer Vortragsreihe zur Mensch-Tier-Forschung, die seit 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität München stattfindet und interdisziplinäre Zuhörer lockt.

Reduktion der Zahl von Tieren in Tierheimen

Mehr als 100.000 Tiere fristen ihr Dasein in deutschen Tierheimen. Die Initiative Zukunft Heimtier hat sich vorgenommen, diese traurige Zahl in den kommenden Jahren deutlich zu verringern und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund auf die Anforderungen verantwortungsbewusster Tierhaltung aufmerksam zu machen.