Coca-Cola: Investitionen in Mehrweg und die Kreislaufwirtschaft

Der ökologisch richtige Umgang mit Verpackungen ist eine der wichtigsten Säulen des europäischen Nachhaltigkeitsaktionsplanes „Handeln. Verändern“, der insgesamt sechs Handlungsfelder umfasst.

Coca-Cola arbeitet daran, alle Verpackungen kontinuierlich weiter ökologisch zu verbessern. So wurden bei PET-Einwegpfandflaschen die Flaschenhälse und damit auch die Deckel verkleinert. Allein das spart jährlich rund 1.000 Tonnen PET. Vor allem aber geht es Coca-Cola um die Kreislaufwirtschaft. Gebrauchte Verpackungen dürfen weder im Meer noch in der Landschaft oder auf dem Müll landen. Die The Coca-Cola Company hat sich zum Ziel gesetzt, ab 2030 für jede Verpackung, die weltweit in den Markt gebracht wird, eine Verpackung zurückzunehmen. In Deutschland sind heute 99,9 Prozent aller Verpackungen bepfandet. Sie kommen über das Pfandsystem zurück zur Wiederbefüllung (Mehrweg) oder Wiederverwertung (Einweg).

Coca-Cola hat die erste Kunststoffmehrwegflasche aus PET hier in Deutschland entwickelt und auf den Markt gebracht. Neben der 1,0 Liter PET-Mehrwegflasche bietet Coca-Cola auch Mehrwegflaschen in Glas in acht Größen an. Coca-Cola ist der größte Mehrweganbieter im Bereich alkoholfreier Erfrischungsgetränke mit einem Mehrweganteil deutlich über dem Branchendurchschnitt. In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen mehr als 200 Millionen Euro in den Ausbau des Mehrwegflaschenpools (PET und Glas) und neue Mehrwegkisten aus dem Kunststoff HDPE investiert.

Die Netto-Recyclingquote gebrauchter Getränkeeinwegpfandflaschen lag 2017 in Deutschland laut einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung bei 96,2 Prozent. Um den Kreislauf komplett zu schließen, setzt Coca-Cola für die Produktion neuer Getränkeflaschen auch Altmaterial aus gebrauchten PET-Getränkeflaschen ein. Bereits jetzt haben wir bei den meisten PET-Einwegflaschen in den Größen 500 ml und kleiner mindestens 50 Prozent Anteil an recyceltem PET, im Durchschnitt aller unserer Einwegpfandflaschen sind es 29 Prozent. Dieser Anteil soll bis 2025 auf 50 Prozent steigen. Allerdings ist die Nachfrage nach hochwertigem Rezyklat aus sortenrein erfassten Getränkeflaschen sehr hoch, da es vielseitig verwendbar ist. Etwa ein Drittel geht in neue Getränkeflaschen, der Rest in Folien, andere Verpackungen und Produkte sowie Textilfasern. Deshalb investiert Coca-Cola in innovative Recyclingverfahren. Zusammen mit Ioniqa Technologies und Loop Industries arbeitet Coca-Cola daran, aus Kunststoffen unterschiedlicher Eigenschaften, Farben und Beschaffenheit sowie unterschiedlicher Verpackungen, nicht nur Getränkeflaschen, lebensmitteltaugliches Material für neue Getränkeflaschen herzustellen.

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