Schritt für Schritt gegen die Vermüllung der Meere – Nestlés Plastikstrategie

Für Nestlé gehören Verpackungen nicht in die Umwelt, wie Flüsse oder Ozeane. Deshalb möchte sie bis 2025 alle ihre Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar gestalten.

Die Verschmutzung durch Kunststoffe in der Umwelt, besonders in Ozeanen und Flüssen, ist eine große globale Herausforderung. Neben Gewerbeabfällen der Fischerei und anderen Quellen sind auch Verpackungen eine Ursache. Wenn keine Infrastrukturen vorhanden sind oder Verpackungen unsachgemäß entsorgt werden, können diese über Flüsse in Meere und Ozeane gelangen und dort das Ökosystem beeinflussen. Die Auswirkungen sind verheerend, weshalb sich Unternehmen diesen Problemen stellen und mit Lösungen unterstützen müssen.

Dabei haben Verpackungen aus Kunststoff für die Lebensmittelindustrie durchaus Vorteile und sind für einige Produkte sehr wichtig. Denn Sie schützen die Produkte vor Verunreinigungen oder Nässe und sorgen für eine lange Haltbarkeit. Sie gewährleisten den Schutz der Produkt-Qualität, wie des Aromas bei Kaffee und können leicht für verschiedene Bedürfnisse (Form, Funktion, Design) angepasst werden. Beispielsweise die Verpackung für eine Mayonnaise muss andere Anforderungen erfüllen als die für ein Maggi Fix. Kunden schätzen besonders den einfachen Transport vom Handel zu ihnen nach Hause. Ein gesamter Wocheneinkauf ohne Verpackungen ist für viele Konsumenten heutzutage noch schwer vorstellbar.

Dennoch prüft Nestlé die ökologische Sinnhaftigkeit einer Verpackung. Unter Umständen können leichte Kunststoffverpackungen in der Gesamtbetrachtung ökologischer sein als schwere Alternativen, beispielsweise auf lange Strecken im Vergleich zu Glas. So sollen bis 2020 140.000 Tonnen Verpackungen im Vergleich zu 2015 eingespart werden.

Wenn Kunststoffverpackungen eingesetzt werden, muss es aus Sicht der Nestlé, Ziel sein, dass diese nicht die Umwelt belasten. Deshalb ist die Vision des Unternehmens, dass keine der Nestlé-Verpackungen in der Umwelt, Flüssen oder Meeren landet und hat sich verpflichtet, weltweit bis 2025 alle ihre Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwenbar sind. Darüber hinaus sollen bis 2025 in allen PET-Flaschen in Europa 25 % recyceltes PET (rPET) eingesetzt werden und man möchte eine aktive Rolle in der Entwicklung von Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastrukturen weltweit spielen.
Aber auch der Verbraucher spielt eine wichtige Rolle um Verpackungsabfall in der Umwelt zu vermeiden. Denn nur Verpackungen, die dem Recyclingsystem zugeführt werden, können auch verwertet werden. Deshalb möchte Nestlé Verbraucher durch Informationen bspw. auf der Verpackung beim richtigen Recyceln unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.nestle.de/plastik
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