Neues Dr. Oetker Forschungs- und Entwicklungszentrum

Für den Neubau hat das Familienunternehmen rund 30 Millionen Euro in die Erweiterung des Standortes in Bielefeld investiert.

Das neue Gebäude, welches Anfang 2017 feierlich eröffnet wurde, hat eine Bruttogrundfläche von 9.600 m2 und hält Arbeitsplätze für rund 150 Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Berufsfeldern vor: Von Chemielaboranten, Lebensmitteltechnologen über Ökotrophologen, Milchtechnologen und Informatikkaufleuten bis hin zu Lebensmittelchemikern bietet Dr. Oetker eine große berufliche Vielfalt im Bereich Forschung und Entwicklung. Um die bereichsübergreifende Kommunikation zu fördern, wurde der Neubau inspirierend, hell und zukunftsweisend konzipiert. Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum bietet zudem eine offene, einladende und qualitativ sehr hochwertige Arbeitsplatzatmosphäre und fördert durch Kommunikationsinseln, eine offene Laborstruktur und transparente Entwicklungsbereiche die Zusammenarbeit in den Teams.

Das nachhaltige Gebäudekonzept umfasst nicht nur energetische, sondern ebenso ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte. Es wird die hohen gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich unterschreiten. Zudem wird das Gebäude in das betriebseigene Energie-Monitoring-System (EMS) eingebunden. 50 Prozent der benötigten Energie wird aus Geothermie erzeugt, weitere 50 Prozent der Energie wird aus umweltfreundlicher Fernwärme gewonnen. Die auf diesem Weg generierte Energie wird im Winter zur Beheizung und im Sommer zur Kühlung des Gebäudes eingesetzt. Zusätzliche Wärmerückgewinnungsanlagen ergänzen das zukunftweisende hocheffiziente Energiekonzept. Der Einsatz sparsamer und umweltfreundlicher LED-Beleuchtungstechnik ist selbstverständlich und wird durch eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung ergänzt. Hierzu zählt ebenso die Ausstattung mit sensorgesteuerten Arbeitsplatzleuchten inklusive Bewegungsmeldern und einer zentralen Lichtsteuerung.

Der Neubau ist eingebettet in die Grünanlagen am Standort Bielefeld. Ehemals versiegelte Flächen und Straßen wurden zurückgebaut und konsequent renaturiert. Zudem wird zukünftig das Regenwasser in einer Regenwasserzisterne aufgefangen und zur Bewässerung der umliegenden Grünanlagen eingesetzt.

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