Nestlé: Ressourcen- und Energieeffizienz in den Werken von Nestlé Deutschland

Angesichts knapper Anbauflächen und Ressourcen müssen Lebensmittelabfälle reduziert werden. Auch der Energieverbrauch spielt bei der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks eine wichtige Rolle

LOGO NESTLÉ_Logo__GFGL__(Pantone_280_C)_L_webAngesichts knapper Anbauflächen und der für den Anbau benötigten Ressourcen müssen Lebensmittelabfälle in allen Wertschöpfungsschritten reduziert werden. An den deutschen Standorten sind 2015 keine Nahrungsmittelabfälle zur Entsorgung entstanden. Die an den Standorten 2015 angefallenen Reststoffe wurden systematisch vollständig stofflich oder zumindest energetisch verwertet. Im Chocoladenwerk Hamburg wird beispielsweise die ansonsten einwandfreie Bruchware bei der Herstellung von Kitkat als Füllmasse wiederverwendet. Der für die dortige Produktion eingesetzte Kakao stammt, wie der gesamte in Deutschland verarbeitete Kakao, vollständig aus dem Nestlé Cocoa Plan.

Neben der Ressourceneffizienz spielt auch der Energieverbrauch bei der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks eine wichtige Rolle. So wurde in Hamburg in den vergangenen Jahren die Energieeffizienz erheblich verbessert: Eine zentrale moderne Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung aus Backöfen sowie insbesondere verbraucherseitige Optimierungen führten seit 2007 zu 17% weniger Energieverbrauch und einer Reduzierung des Wasserverbrauchs um 59%. Damit hat Nestlé die Voraussetzungen für den nächsten Schritt, ein Blockheizkraftwerk, geschaffen. Die Installation dieser Anlage hat 2015 begonnen. Durch die Modernisierung rechnet das Unternehmen für 2016 mit einer Einsparung von 9% der Primärenergie bei Vermeidung von 10% der CO2-Emissionen am Standort. Unbelastetes Nutzwasser aus den Produktionsprozessen wird wieder in die Umwelt eingeleitet.

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