Kneipp bezieht fair gehandelte Sheabutter

Kneipp bezieht Sheabutter aus einem sozialen Projekt, das den Frauen in Burkina Faso die täglich anfallende Arbeit erleichtert und unterm Strich für mehr Lebensqualität sorgt.

DruckDie Nüsse des Sheabaumes, aus denen der Kosmetikrohstoff Sheabutter gewonnen wird, stammen zum Großteil aus Burkina Faso, einem der ärmsten Länder weltweit. Kneipp ist sich der Tatsache bewusst, dass der Handel mit der Sheanuss eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche westafrikanische Familien darstellt und bezieht seine Sheabutter aus fairem Handel.

In den Urprungsgebieten der Sheanuss, der westafrikanischen Savanne, nutzen die Menschen Sheabutter seit jeher als Speisefett und Hautpflegemittel. Von Geburt an werden Kinder damit massiert und gepflegt. Zudem wissen die Menschen ihre entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften bei Juckreiz, Narben und Verbrennungen einzusetzen. Sheabutter wird aus den Nusskernen des Sheabaumes gewonnen. Die Ernte der Sheanüsse und die Herstellung der reichhaltigen Sheabutter ist traditionsgemäß Aufgabe der Frauen.

Auch hierzulande wird die Sheabutter für seine wertvollen Pflegeeigenschaften geschätzt und ist häufiger Bestandteil in Pflegeprodukten – beispielsweise in den Kneipp Gesichtscremes der Serien „Mandelblüten Hautzart“ oder „Regeneration durch Naturkraft“. Weil die Kneipp-Werke beim Einsatz von Rohstoffen neben ausgezeichneter Qualität besonderen Wert auf eine nachhaltige Rohstoffgewinnung legen, bezieht Kneipp seine Sheabutter von der Firma AAK, welche in Burkina Faso gemeinsam mit dem UN DP (United Nations Development Plan) ein Fair-Traide Projekt initiierte und die Frauen vor Ort gezielt unterstützt.

Kern des Projekts ist die Bereitstellung von motorbetriebenen Arbeitsgeräten und Stromerzeugungsaggregaten, welche die Frauen bei ihrer täglichen Arbeit im Haushalt entlasten, zum Beispiel beim Mahlen von Mais und Sheanüssen. Eine Arbeit, die ohne maschinelle Unterstützung sehr zeitaufwändig und kräftezehrend wäre.

Durch die tägliche Arbeitserleichterung bleibt den Frauen mehr Zeit für die Shea-Ernte und folglich ein höheres Einkommen, das Ihnen einen besseren Lebensstandard ermöglicht. So nutzen die Familien die neuen finanziellen Ressourcen für die Schulbildung ihrer Kinder, eine medizinische Versorgung oder zukunftssichernde Investitionen in eine berufliche Eigenständigkeit.

Und auch nach Abschluss des UN-Projekts erhalten die Frauen von AAK Hilfe zur Selbsthilfe: In Schulungen lernen sie die Qualität ihrer Ernte zu steigern und erhalten Bonuszahlungen für Spitzenqualität der Rohstoffe. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit ist die Vorfinanzierung, die den Frauen mehr Planungsspielraum ermöglicht.

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